Weihnachts-Event 2017

Theatergalerie präsentiert:
Das neue Weihnachts-Event 2017

Stille Nacht
Irgendwo im Nirgendwo

Es ist der 24. Dezember, am Hauptbahnhof einer deutschen Großstadt.
Auf den Bahnsteigen eilen die Menschen vorüber.
Ein Meer aus Koffern und Geschenken.
Über allem schwebt der Duft von Zimt und süßen Verführungen.
Doch keine Zeit zum Innehalten.

Der Zug fährt ein.
Die Reise beginnt.
Das Ziel rückt näher.
Es sei denn ....

Lösen Sie Ihre Fahrkarte und reisen Sie mit uns durch einen
weihnachtlichen Theaterabend. In unserem
"historischen Speisewagen"
verwöhnen wir Sie mit einem winterlichen 4-Gänge-Menü.
Es erwartet Sie ein ebenso humorvoller wie besinnlicher Abend mit
Schauspiel, Tanz und Livemusik.

Mit dabei sind:
Nora Curcio, Torsten Hoffmann, Daniel Hubertus, Jens Michel und Nina Oelmann.

Texte: Torsten Hoffmann und Nina Oelmann
Musik, Komposition und Gesang: Jens Michel
Regie: Ensemble

Karten inkl. 4-Gänge-Menü und Vorstellung
erhalten Sie bei uns oder im Papyrus in Neckartailfingen.

Preis: 69,00 €
Frühbucherpreis bis zum 15. November 2017: 65 €

Kartentelefon: 07127 / 22219
mail: info@theatergalerie.net

Karten direkt mit Barzahlung im Papyrus /Post in Neckartailfingen.

Weihnachten-Bankverbindung

Die Karten werden bei Überweisung mit einer Gesamtgebühr von 2,00 € zugeschickkt.

 

Samstag
02. Dezember 2017 ausverkauft
Mittwoch
06. Dezember 2017 noch 20 Plätze
Freitag
08. Dezember 2017 noch 8 Plätze
Samstag
09. Dezember 2017 ausverkauft
Sonntag
10. Dezember 2017 noch 10 Plätze
Mittwoch
13. Dezember 2017 noch 2 Plätze
Freitag
15. Dezember 2017 ausverkauft
Samstag
16. Dezember 2017 ausverkauft
Mittwoch
20. Dezember 2017 ausverkauft
   
   
   

Ab November 2018 wieder im Programm!!!

Diese Veranstaltung können Sie mit 50 Personen für sich alleine buchen.

mit netten Kollegen, Freunden und Familie!

Einlaß: 18.30 Uhr - Beginn: 19.00 Uhr

Unser Menü zur Auswahl
Änderungen möglich!

Menü 1

1.Gang

Orangen-Möhren-Kartoffelsuppe

2.Gang

Feldsalat mit Ziegenkäse, Granatapfel und Avokado

3.Gang

Sauerbraten mit Preiselbeeren, Schupfnudeln und Rotkohl

4.Gang

Limoncello Parfait auf Schokososse

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Menü 2

mit vegetarischem Hauptgang:

Pilzragout mit Steinpilzen, Champions, Sahne,
Schupfnudeln und Rotkohl



Presse N ürtinger Zeitung vom 5.12.2017

Nirgendwo ist überall
VON NICOLE MOHN
Das Ensemble der Theatergalerie erzählt eine Weihnachtsgeschichte der anderen Art

Bella (Nina Oelmann) umgarnt Siggi (Torsten Hoffmann). Foto: zog
NECKARTAILFINGEN. Weihnachten! Das ist „O, du fröhliche“ und Geschenke, Zeit für Familie und Freunde, für Komödien und Dramen. Auch das Ensemble der Theatergalerie Neckartailfingen feiert sie wieder, diese ganz besondere Zeit. Wie immer auf ihre persönliche Art. Mit Humor und Augenzwinkern, aber auch mit dem Gespür für die leisen Töne und dem, was hinter Kerzenschein und Lichterglanz im Schatten liegt. Am Samstag feierte das neue Stück „Stille Nacht – Irgendwo im Nirgendwo“ Premiere.
Ein Bahnhof an Heiligabend. Menschen eilen umher, Hektik, Aufbruchstimmung. Mitten drin vier Menschen, die das Leben am Bahnsteig angespült hat. Da ist Annette, die für jede Schnupfennase ein Taschentuch hat und jeder armen Seele eine Tasse Kaffee spendiert. Ungeachtet davon, dass sie dabei von aller Welt schamlos ausgenutzt wird. Auch Bella hat es hier an das Gleis geführt. „Ich bin eine Nutte“, lässt sie alle wissen. Nur ihre eigene Mutter, die weiß es nicht. Siggi Spatz stößt dazu, ein Schwabe mit Leib und Seele. Einer, der sich keine Gratisschokolade entgehen lässt und keinem Schnäppchen widersteht.
Über allen wacht der Schaffner, rüde, brutal. Alles muss bei ihm nach Vorschrift laufen, Ordnung ist sein Dogma, Gehorsam sein Labsal. Gesinde und Herumlungerer duldet er nicht auf seinem Bahnsteig. Es kommt wie es kommen muss: Die Protagonisten stranden „Irgendwo im Nirgendwo“. Und so langsam bekommen die Fassaden dieser Menschen, die da verloren am heiligen Abend auf einem verlassenen Bahnhof sitzen, Risse. Die Schutzmauern, die ein jeder um sich errichtet hat, fallen, Frust und Ängste brechen sich den Weg. Auf einmal wird klar: Nicht alles ist so, wie es auf den ersten Blick scheint. Manchmal braucht es eben die Hilfe eines Fremden, um zu erkennen, was eigentlich wirklich Sache ist. Und was man getrost am Bahnsteig zurücklassen kann.
Mit leichter, sicherer Hand inszeniert das Ensemble um Nora Curcio und Nina Oelmann in einer gemeinsamen Regiearbeit das Wechselspiel zwischen hell und dunkel, Humor und Furor. Immer wieder lösen kleine Gags und eingestreute Seitenhiebe auf die Bahn die ernsten Sequenzen auf. Vor allem Torsten Hoffmann als Siggi sorgt mit seinen urschwäbischen, bodenständigen Ausbrüchen für den befreienden Lacher. Berührend ist es, wenn Annette und Bella dem Schaffner schließlich den Hass und das Brutale buchstäblich aus dem Gesicht wischen. Und selbst Schwabe Siggi erkennt, dass Schenken auch Freude macht.
Die Monologe von Daniel Hubertus hingegen treffen den Zuschauer mit voller Wucht. Er spielt den Kapo düster und brutal, mit einer großen Körperlichkeit. Und verblüfft mit seiner Wandlung am Ende umso mehr. Intensiv auch Nora Curcio die in der Rolle der Annette, die in einem Ausbruch mit großer emotionaler Wucht die Fesseln ihres Helfersyndroms abreißt. Torsten Hoffmann gelingt die Kunst, seinen Siggi trotz aller Stereotypen nicht platt erscheinen zu lassen, verleiht ihm Herz und Echtheit. In seinen Gags beweist er zudem ein exzellentes Timing. Besonders sehenswert sein Pas de Deux mit Nina Oelmann, die mit ihrer Laszivität (nicht nur) Siggi den Kopf verdrehte.
Getragen wird alles von einer durchweg gelungene Musikauswahl, die Jens Michel passgenau und teils mit neuen Texten auf die Handlung zugeschnitten hat. Als Straßenmusiker ist er stets Teil des Geschehens, mal am Klavier, mal mit der Ukulele. Meist aber begleitet er mit seiner Gitarre und seiner ausdrucksstarker Stimme die Ereignisse, gibt den Tanzszenen von Nina Oelmann das gewisse Extra.
Es ist eine emotionale Bahnfahrt erster Klasse, die man in diesem Jahr beim alljährlichen Weihnachtsevent in der Theatergalerie bekommt. Einschließlich Livemusik und einem vorzüglichen Vier-Gänge-Menü. Wer noch ein Ticket buchen will: Für einige Abende sind noch Plätze frei.


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